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Am Dienstag nach dem Gillamoos: Nüchtern nachgedacht, statt laut gebrüllt!

Freihandelsabkommen – das Ende der Demokratie und das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?

Seit 2008 hat die ÖDP ihre alljährliche Veranstaltung zum politischen Gillamoos von der Festwiese in die Innenstadt von Abensberg verlegt. Einen Tag nach dem Gillamoos besteht die Möglichkeit, die "Gaudi-Thesen" der Festzeltredner vom Vortag nüchtern und sachlich zu analysieren. In diesem Jahr widmet sich die ÖDP-Veranstaltung (Dienstag, 9. September um 19:30 Uhr im Gasthaus Jungbräu in Abensberg) besonders dem Thema Freihandelsabkommen und deren Folgen für uns alle. 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich abseits vom Festzeltrummel über das wichtigste politische Thema dieses Jahres zu informieren. Die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada stellen wohl den größten je dagewesenen Angriff auf unsere demokratischen Grundfesten dar. Alles, worum unsere demokratische Gesellschaft jahrelang gerungen hat, befindet sich jetzt auf dem Spieltisch im Casino der Großfinanz und internationalen Konzerne. Egal, ob es um Arbeitnehmerrechte, Umweltstandards, kommunale Daseinsvorsorge (z. B. Trinkwasser und Gesundheitsversorgung) oder den Fortbestand der bäuerlichen Landwirtschaft geht. Die EU bietet im Verhandlungsreigen mit den USA einfach alles an. Seit Jahren wird im Geheimen hinter verschlossenen Türen getagt und niemand darf wissen, was da genau verhandelt wird.

ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek: "Während die CSU als selbsternannte Retterin der bäuerlichen Landwirtschaft seit Jahrzehnten dem Höfesterben in Bayern tatenlos zusieht und die noch aktiven Bäuerinnen und Bauern getreu dem Motto "Wachse oder weiche" an die Grenzen des Leistbaren treibt, will man ihnen jetzt den Rest geben. Ausdrücklich steht im Koalitionsvertrag von CDU/CSU/ SPD, man wolle das Freihandelsabkommen mit den USA "vorantreiben". Hormonfleisch, Klonfleisch und gentechnisch veränderte Lebensmittel jetzt auch auf bayerischen Tellern? Mit TTIP wird's möglich! Diese Art der "Öffnung" des Agrarmarktes wäre das Ende für unsere bäuerlichen Familienbetriebe."

Edith Lirsch, aktive Bäuerin und Frontfrau der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft sowie Josef Schmid, aktiver Biobauer und Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, zeigen auf, warum ihr Verband den Weg in die industrielle Landwirtschaft nicht mitgehen will. Mit kurzen Ansprachen sind ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek und ÖDP-Kreisvorsitzender Peter Michael Schmalz präsent.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 9. September um 19:30 Uhr im Gasthaus Jungbräu in Abensberg statt.


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