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Weiherspiele der besonderen Art: ÖDP nominiert Bundestagsdirektkandidatin

Die ÖDP nominiert Charlotte Schmid aus Poing in einer außergewöhnlichen Aufstellungsversammlung im Freien als Bundestagsdirektkandidatin.

Bei Dauerschneefall wählte die Ökologisch-Demokratische Partei am Sonntag, dem 17.01.21 um 13.00 Uhr in Markt Schwaben am Kirchweiher, dort wo sonst im Sommer immer die Weiherfestspiele stattfinden, Charlotte Schmid aus Poing zur Bundestagsdirektkandidatin im Wahlkreis 213 Erding - Ebersberg. In der Rekordzeit von nur 30 Minuten wurden Kandidatin und die Delegierten zur Aufstellung der Landesliste in Bayern einstimmig gewählt.


Charlotte Schmid (43) aus Poing ist Mutter zweier Schulkinder, arbeitet als Patentübersetzerin und ist seit Oktober 2020 auch im Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).
Schmid engagiert sich im Landkreis Ebersberg seit Jahren ökologisch und politisch. Sie hat sich im letzten Jahr aktiv für die Rettung der Nettelkofener Eiche eingesetzt und ist Mitglied des BUND Naturschutz und der Interessengemeinschaft Artenschutz Poing. Hier hat sie unter anderem die Aktion "Zigarettenkippen sammeln" ins Leben gerufen und mit Mitstreitern mehrmals am Poinger Marktplatz Kippen gesammelt. Dass dort seit etwa einem Jahr Abfallbehälter eigens für Zigarettenkippen aufgebaut sind, und dass Poinger:innen zu den umwelttechnischen Problemen von Zigarettenkippen sensibilisiert wurden, geht auf ihre Initiative zurück.

Politisch engagiert sich Frau Schmid für mehr Klimaschutz, einen besseren und konsequenten Umwelt- und Naturschutz, gegen Flächenfraß und für die Einführung von Volksbegehren und Volksentscheiden auf Bundesebene. Gerade durch die Einführung eines neuen bayerischen Naturschutzgesetzes durch das Volksbegehren "Rettet die Bienen" hat die ÖDP deutlich gezeigt, wie wirkungsvoll und effektiv Volksbegehren und Volksentscheide sein können. Außerdem möchte sie für mehr soziale Gerechtigkeit arbeiten.

"Die Corona-Krise zeigt uns ganz deutlich, wo der Schuh drückt," sagt Schmid. "Kleinbetriebe, Selbstständige, Familien und Kinder gehen im Moment unter, während die Politik sich nur um die große Wirtschaft Sorgen macht. Der Wiederaufbau unserer Gesellschaft muss ihre Basis darin haben, dass diese gefährdeten Gruppierungen speziell verstärkt werden. Aber die Politik muss auch auf der menschlichen Ebene funktionieren. Schließlich sind wir alle für unsere Gesellschaft verantwortlich. Ich mache weiterhin das, was ich gut kann: Ich motiviere Menschen, mit mir für unsere Umwelt zu kämpfen", sagt die gebürtige Engländerin.