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Vorbereitung für den Katastrophenfall - das Nasslager im Forst

Besichtigung des Holz-Nasslagerplatzes im Ebersberger Forst mit den Kreistagskandidaten der ÖDP Ebersberg

Die Bayerischen Staatsforsten nehmen den Klimawandel und seine Folgen sehr ernst.

Sie treffen Vorsorgemaßnahmen im Vorgriff auf Katastrophen: Falls z.B. der Borkenkäfer infolge Trockenheit massiv zuschlägt oder ein heftiger Sturm dem Wald zusetzt, kann auf sogenannten Nasslagerplätzen Holz zwei bis drei Jahre gelagert werden. Der Holzverarbeitungsmarkt wäre durch große Mengen, die plötzlich anfallen, überfordert, ein adäquater Holzpreis in Gefahr. Ständige leichte Beregnung verhindert das Eindringen von Luft in das Holz. Damit bleibt der Wert des Holzes erhalten.

Für diese Risikovorsorge wurde im Ebersberger Forst aus diesem Grund im Sommer 2019 eine Fläche von ca. 3,2 ha gerodet. Dort soll Lagerplatz geschaffen werden für ungefähr 60.000 Festmeter Holz. Dafür mussten ca. 500.000 Euro investiert werden, denn schließlich gilt es, z.B. die Wasser- und Stromversorgung auf dem Areal zu sichern. Insgesamt sind in Bayern in den letzten Jahren Holz-Nasslagerplätze für rund 1,5 Mio Festmeter Holz errichtet worden – für den Katastrophenfall

In einem mehrstündigen Spaziergang im Ebersberger Forst besichtigen Interessierte Landkreisbürgerinnen und Bürger zusammen mit Mitgliedern und Kandidaten der ÖDP Ebersberg den neu errichteten Nasslager Platz im Ebersberger Forst.


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