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Charlotte Schmid als Beisitzerin in den Bundesvorstand gewählt

Von der Baum-Aktivistin zur Bundespolitikerin – Charlotte Schmid (Poing) wird als Beisitzerin in den Bundesvorstand der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) gewählt

 

„Vorher hieß es: Nicht nur reden, sondern machen! Jetzt muss ich leider etwas mehr reden“, sagt die Poingerin, die letzte Woche als Beisitzerin in den Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei gewählt wurde, mit einem Augenzwinkern. Der gesamte Bundesvorstand wurde neu gewählt und freut sich auf die neue Herausforderung. „Von Suhl soll ein Aufbruchssignal ausgehen. Fast 40 Jahre nach unserer Gründung sind unsere Themen endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Zeit ist reif für die ÖDP!“ Mit diesen Worten dankte ihr Nürnberger Kollege Christian Rechholz (48) den Delegierten, die ihn in Suhl zum neuen Bundesvorsitzenden der ÖDP gewählt haben.
Für Schmid, die in den vergangenen Monaten für die Rettung der Nettelkofener Eiche gekämpft hat, bedeutet diese neue Position erst einmal keine große Veränderung. Sie ist nach wie vor als stellvertretende Vorsitzende der Ebersberger ÖDP-Kreisgruppe in der Kommunalpolitik fest verankert und arbeitet aktuell auch mit Kolleginnen aus der Interessengemeinschaft Artenschutz daran, eine neue Poinger Ortsgruppe des Bund Naturschutz in Bayern e.V. zu gründen. „Manches geht man besser politisch an, bei Anderem lässt man aber die Politik besser beiseite“, sagt sie. Für die ÖDP auf Bundesebene ist sie in Sachen Öffentlichkeitsarbeit schon länger aktiv. Bei einer kleineren Partei (die ÖDP ist immerhin die neuntgrößte Partei Deutschlands, mit über 8.000 Mitgliedern) ist es schon spannend, wie schnell man seinen Platz findet. Da hat jedes Mitglied seine Rolle. „Und das ist bei der ÖDP absolut notwendig, dass Alle kräftig mitmachen, da wir keine Firmenspenden nehmen,“ erzählt Schmid. „Es geht darum, unabhängig zu sein, und dadurch ehrliche Politik betreiben zu können – ganz ohne Lobby-Druck“.
Was zeichnet nun die Rolle der Poinger ÖDP-Politikerin aus? „Ich mache weiterhin das, was ich gut kann“, sagt Schmid. „Ich motiviere Menschen, mit mir für unsere Umwelt zu kämpfen.“ Auch wenn es häufig schwierig ist, weil man als „Idealistin“ abgestempelt wird, lässt sich die gebürtige Engländerin nicht entmutigen. „Wie kann es idealistisch sein, sich eine Welt zu wünschen, wo wir Lebensmittel essen dürfen, die nicht mit Chemie vergiftet sind? Wo die Luft rein ist? Wo alle Lebewesen geachtet werden? Wir haben Einiges auf dieser Erde gründlich vermasselt; es liegt nun an uns, es wieder gut zu machen.“


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