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Neue Aufgabe für Fridays-for-Future

Eine der Überraschungen der Bundestagswahl war für viele die Erfahrung, dass „die“ Jugend nicht existiert. Wie schon immer gibt es auch heute in der jungen Generation die einen, die anderen und die ganz anderen…

Jens Teutrine (man wird sich den Namen merken müssen) ist Vorsitzender der Jungen Liberalen. Er hat in einem Zeitungsinterview die oben genannte Tatsache sehr bildhaft ausgedrückt: „Viele haben offenbar wirklich geglaubt, meine Generation würde nur aus Fridays for Future bestehen.“ Es gebe aber auch die „Trade Republic“-Jugend und diejenigen, die gerne „zum Junggesellenabschied nach Malle fliegen“. („Trade Republic“ ist der Name einer Internetfirma, über die man schnell, unkompliziert und mit geringsten Kosten Aktien kaufen und verkaufen kann.)

Im weiteren Verlauf des Gesprächs mit der SZ zeigt sich Herr Teutrine stolz darauf, dass seine Partei sich als Anwalt der Freiheitsrechte junger Menschen bewährt habe: „In den Club zu gehen ist übrigens ein Grundrecht.“ Aha, da muss ich noch einmal im Grundgesetz nachlesen…

Übrigens wird sich der JuLi-Vorsitzende auch für den Klimaschutz stark machen. „Aber nicht alle jungen Menschen sind überzeugt von Weltuntergangszenarien und Verzichtsromantik in Bullerbü“ meint der FDP-Mann. Klimaschutz passe gut zu Wohlstand, Marktwirtschaft und Erfindergeist. Auch zum Junggesellenabschied auf Malle?

Vielleicht wäre es ratsam für alle aktiven Fridays-for-Future-Leute, sich nach der Erfahrung der Bundestagswahl verstärkt um die Aufklärung der eigenen Generation zu kümmern…

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Wichtiger Hinweis:
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